Wir haben natürlich nicht versäumt, Herrn Hogg, der maßgeblichen Anteil an der Entwicklung und Erstellung der neuen Schule, so wie sie aussehen wird, hat. Wir saßen in seinem Garten und es gab selbstgemachte Pizza und Erdbeeren aus seinem Garten. Dabei haben wir viel gelacht und Herr Hogg hat uns einige Geschichten von früher erzählt. Hier das Interview und über was wir geredet haben.
TP: „Hallo Herr Hogg, würden Sie sich unseren Lesern bitte kurz vorstellen?“ Herr Hogg: „Nach meiner Schulzeit folgte die Einberufung zur Bundeswehr, danach habe ich mich für ein Lehramtsstudium entschieden. Leider konnte ich meinen Traumberuf Pilot nicht anstreben, da ich eine Brille brauchte. Ich studierte also Katholische Religion und Englisch, begann meinen Dienst in Donaueschingen an der Realschule, anschließend wurde ich zur Realschule in Gottmadingen abgeordnet. Als die Stelle als Konrektor in Engen frei wurde, habe ich dann diese Stelle angenommen. Danach habe ich mich als Schulleiter in Gottmadingen beworben und hatte dann 22 Jahre die Schulleiterstelle inne und habe dort versucht, meine Ideen zum Lernen und zur Erlebnispädagogik zu vermitteln.“ TP: „Wie gefällt es Ihnen im Ruhestand?“ Herr Hogg: „Mir gefällt es gut. Ich weiß mich zu beschäftigen, weil ich meine Hobbys habe. Ich restauriere immer noch Oldtimer (Traktoren), ich habe meine Ente (Citroen 2CV, Anm.d.Red.), einen alten Käfer VW-Cabrio und eine weitere „Ente“, die ich alle restauriere.“ TP: „Vermissen Sie manchmal Ihre Arbeit?“ Herr Hogg: „Meine Arbeit war spannend und ganz besonders die Arbeit mit den Schülern. Darum mache ich jetzt auch die Arbeit am Petersfels, wo ich die Besucher in die Steinzeit entführe. Ich habe keinen Druck, muss keine Arbeiten schreiben, niemand benoten, das ist ideal. Wenn die Kinder mit einem lachenden Gesicht gehen, dann weiß ich, es hat irgendwas gebracht.“ TP: „Was vermissen Sie am meisten?“ Herr Hogg: „Die Arbeit mit den Schülern und die Erlebnispädagogik, das Segeln und Ski fahren, die Arbeiten im Schulgarten und alle Projekte, die am Laufen waren. Das waren schon Highlights.“
TP: „Was ist Ihnen von Ihrer Lehrerzeit im Gedächtnis geblieben?“ Herr Hogg: „Ein besonderes Erlebnis waren für mich als Junglehrer die Klassenfahrten im Sommer. Das waren zwei Wochen Südtirol im Schullandheim! Das war eine große Herausforderung. Und wenn man heute die ehemaligen Schüler wieder trifft, dann stellen wir alle fest, was das für tolle Erlebnisse waren. Skifreizeit und Segeln, das war immer etwas Besonderes neben dem regulären Unterricht. Ich glaube, die Schüler haben hier sehr viel mitgenommen und mitbekommen.“ TP: „Hat sich durch Corona Ihr Tagesablauf geändert?“ Herr Hogg: „Ja, ich bin mehr zu Hause. Ich reise ja sehr gerne nach Südtirol und jetzt bin ich mehr zu Hause, wo es ja auch schön ist. Es hat aber schon Einschränkungen mit sich gebracht.“ TP: „Nun zum Thema „Neue Schule“ Inwiefern haben Sie hier mitgemacht?“ Herr Hogg: „Die gesamte Entwicklung, das bauliche Konzept in allen Einzelheiten. Ich hatte spezielle Vorstellungen bis hin zum Bodenbelag, der ein gutes Klima im Zimmer bewirkt.“ TP: „Werden Sie bei der Einweihung der neuen Schule dabei sein?“ Herr Hogg: „Wenn ich eingeladen werde, auf jeden Fall. Ich hoffe, dass ihr dann auch in dem Sessel, den Herr Raible und ich spendiert haben, Platz nehmt.“ TP: „Sind Sie zufrieden mit der Planung und dem Bau der Schule, so wie sie jetzt ist?“ Herr Hogg: „Voll und ganz. Die Gemeinde hat
sich ordentlich ins Zeug gelegt und die Schule ist einmalig im ganzen Kreis Konstanz. Jetzt muss man sie mit Leben füllen.“
TP: „Beschreiben Sie die Entwicklung der Schule vom Anfang bis heute.“ Herr Hogg: „Früher war der reine Frontalunterricht, der sich über 45 Minuten erstreckte. Es klingelt, man geht in die Pause, die Schüler haben alle ihr Klassenzimmer und der Lehrer kommt jeweils in die einzelnen Klassen. Das war mir gerade als Religionslehrer zuwider. 45 Minuten waren einfach zu kurz. Wir haben auf Blöcke über 90 Minuten umgestellt, wir haben die Pausen umgestellt, doch wir stießen an Grenzen durch die Busverbindungen. Danach sind wir zum heterogenen Unterricht mit allen Leistungsstufen gekommen und haben auch den naturwissenschaftlichen Bereich umgebaut und haben speziell den Fachbereich Deutsch mit sehr vielen Stunden versehen.“ TP: „Was geben Sie Schülern und Lehrern mit auf den Weg für den Neubau?“ Herr Hogg: „Füllt sie mit Leben, nutzt diese tolle Räumlichkeiten zum intensiven Lernen. In der Zukunft müssen die Kinder besser auf das Leben vorbereitet werden, es wird nicht einfacher. Corona ist nicht vorbei und die Folgen werden wir erst in ein paar Jahren zu spüren bekommen, das hat Auswirkungen auf die berufliche Welt. Wer heute nicht das Basiswissen mitbringt in Deutsch, Mathe und Englisch und den Naturwissenschaften, wird es in der beruflichen Welt schwer haben, den Anforderungen gerecht zu werden. Wir brauchen das Know How gerade in diesen Bereichen.“ TP: „Welche Ideen standen im Vordergrund bei der Planung der Schule und welche wurden verwirklicht?“ Herr Hogg: „Die Gemeinde hat alle Ideen verwirklicht, die wir hatten. Mit den Lerninseln, die Einteilung der Klassenstufen auf den einzelnen Stockwerken, die Fachräume so zu gestalten, wie wir sie angedacht hatten ging leider nicht. Daher gab es einen Schnitt im gesamten Gebäudekomplex. Zunächst hatten wir nur einen Haupteingang und zwei Notausgänge. Es sind jetzt mehr geworden und das hat Auswirkungen auf die Räumlichkeiten gehabt. Deshalb wurde es anders als geplant..“
TP: „Wie sehen Sie die Zusammenarbeit der Schule mit der Gemeinde?“ Herr Hogg: „Sehr gut. Herr Dr. Klinger hat etwas gemacht, das die Gemeinde auf Jahre hinaus belasten wird, weil andere Projekte in den Hintergrund treten müssen und das ist schon eine große finanzielle Herausforderung für die Gemeinde und alle hoffen, dass der Zuspruch aller Gemeinden drum herum groß sein wird.“ TP: „Wollen Sie Lehrern und Schülern zum Abschluss unseres Interviews eine Botschaft mitgeben?“ Herr Hogg: „Seid einfach positiv und ich wünsche der ganzen Realschule, dass sie in Zukunft negativ` sind. Ihr wisst, was ich meine!“ TP: „Wir bedanken uns ganz herzlich für das sehr informative Interview und ihre Zeit, die Sie sich für uns genommen haben?“ Herr Hogg: „Es hat mich sehr gefreut, dass ihr mich besucht habt. Zu einem Interview nehme ich mir immer wieder gerne Zeit. Liebe Grüße an die gesamten Schülerinnen und Schüler und das Lehrerkollegium mit der Schulleitung.“
Wir haben natürlich nicht versäumt, Herrn Hogg, der maßgeblichen Anteil an der Entwicklung und Erstellung der neuen Schule, so wie sie aussehen wird, hat. Wir saßen in seinem Garten und es gab selbstgemachte Pizza und Erdbeeren aus seinem Garten. Dabei haben wir viel gelacht und Herr Hogg hat uns einige Geschichten von früher erzählt. Hier das Interview und über was wir geredet haben.
TP: „Hallo Herr Hogg, würden Sie sich unseren Lesern bitte kurz vorstellen?“
Herr Hogg: „Nach meiner Schulzeit folgte die Einberufung zur Bundeswehr, danach habe ich mich für ein Lehramtsstudium entschieden. Leider konnte ich meinen Traumberuf Pilot nicht anstreben, da ich eine Brille brauchte. Ich studierte also Katholische Religion und Englisch, begann meinen Dienst in Donaueschingen an der Realschule, anschließend wurde ich zur Realschule in Gottmadingen abgeordnet. Als die Stelle als Konrektor in Engen frei wurde, habe ich dann diese Stelle angenommen. Danach habe ich mich als Schulleiter in Gottmadingen beworben und hatte dann 22 Jahre die Schulleiterstelle inne und habe dort versucht, meine Ideen zum Lernen und zur Erlebnispädagogik zu vermitteln.“
TP: „Wie gefällt es Ihnen im Ruhestand?“
Herr Hogg: „Mir gefällt es gut. Ich weiß mich zu beschäftigen, weil ich meine Hobbys habe. Ich restauriere immer noch Oldtimer (Traktoren), ich habe meine Ente (Citroen 2CV, Anm.d.Red.), einen alten Käfer VW-Cabrio und eine weitere „Ente“, die ich alle restauriere.“
TP: „Vermissen Sie manchmal Ihre Arbeit?“
Herr Hogg: „Meine Arbeit war spannend und ganz besonders die Arbeit mit den Schülern. Darum mache ich jetzt auch die Arbeit am Petersfels, wo ich die Besucher in die Steinzeit entführe. Ich habe keinen Druck, muss keine Arbeiten schreiben, niemand benoten, das ist ideal. Wenn die Kinder mit einem lachenden Gesicht gehen, dann weiß ich, es hat irgendwas gebracht.“
TP: „Was vermissen Sie am meisten?“
Herr Hogg: „Die Arbeit mit den Schülern und die Erlebnispädagogik, das Segeln und Ski fahren, die Arbeiten im Schulgarten und alle Projekte, die am Laufen waren. Das waren schon Highlights.“
TP: „Was ist Ihnen von Ihrer Lehrerzeit im Gedächtnis geblieben?“
Herr Hogg: „Ein besonderes Erlebnis waren für mich als Junglehrer die Klassenfahrten im Sommer. Das waren zwei Wochen Südtirol im Schullandheim! Das war eine große Herausforderung. Und wenn man heute die ehemaligen Schüler wieder trifft, dann stellen wir alle fest, was das für tolle Erlebnisse waren. Skifreizeit und Segeln, das war immer etwas Besonderes neben dem regulären Unterricht. Ich glaube, die Schüler haben hier sehr viel mitgenommen und mitbekommen.“
TP: „Hat sich durch Corona Ihr Tagesablauf geändert?“
Herr Hogg: „Ja, ich bin mehr zu Hause. Ich reise ja sehr gerne nach Südtirol und jetzt bin ich mehr zu Hause, wo es ja auch schön ist. Es hat aber schon Einschränkungen mit sich gebracht.“
TP: „Nun zum Thema „Neue Schule“ Inwiefern haben Sie hier mitgemacht?“
Herr Hogg: „Die gesamte Entwicklung, das bauliche Konzept in allen Einzelheiten. Ich hatte spezielle Vorstellungen bis hin zum Bodenbelag, der ein gutes Klima im Zimmer bewirkt.“
TP: „Werden Sie bei der Einweihung der neuen Schule dabei sein?“
Herr Hogg: „Wenn ich eingeladen werde, auf jeden Fall. Ich hoffe, dass ihr dann auch in dem Sessel, den Herr Raible und ich spendiert haben, Platz nehmt.“
TP: „Sind Sie zufrieden mit der Planung und dem Bau der Schule, so wie sie jetzt ist?“
Herr Hogg: „Voll und ganz. Die Gemeinde hat
sich ordentlich ins Zeug gelegt und die Schule ist einmalig im ganzen Kreis Konstanz. Jetzt muss man sie mit Leben füllen.“
TP: „Beschreiben Sie die Entwicklung der Schule vom Anfang bis heute.“
Herr Hogg: „Früher war der reine Frontalunterricht, der sich über 45 Minuten erstreckte. Es klingelt, man geht in die Pause, die Schüler haben alle ihr Klassenzimmer und der Lehrer kommt jeweils in die einzelnen Klassen. Das war mir gerade als Religionslehrer zuwider. 45 Minuten waren einfach zu kurz. Wir haben auf Blöcke über 90 Minuten umgestellt, wir haben die Pausen umgestellt, doch wir stießen an Grenzen durch die Busverbindungen. Danach sind wir zum heterogenen Unterricht mit allen Leistungsstufen gekommen und haben auch den naturwissenschaftlichen Bereich umgebaut und haben speziell den Fachbereich Deutsch mit sehr vielen Stunden versehen.“
TP: „Was geben Sie Schülern und Lehrern mit auf den Weg für den Neubau?“
Herr Hogg: „Füllt sie mit Leben, nutzt diese tolle Räumlichkeiten zum intensiven Lernen. In der Zukunft müssen die Kinder besser auf das Leben vorbereitet werden, es wird nicht einfacher. Corona ist nicht vorbei und die Folgen werden wir erst in ein paar Jahren zu spüren bekommen, das hat Auswirkungen auf die berufliche Welt. Wer heute nicht das Basiswissen mitbringt in Deutsch, Mathe und Englisch und den Naturwissenschaften, wird es in der beruflichen Welt schwer haben, den Anforderungen gerecht zu werden. Wir brauchen das Know How gerade in diesen Bereichen.“
TP: „Welche Ideen standen im Vordergrund bei der Planung der Schule und welche wurden verwirklicht?“
Herr Hogg: „Die Gemeinde hat alle Ideen verwirklicht, die wir hatten. Mit den Lerninseln, die Einteilung der Klassenstufen auf den einzelnen Stockwerken, die Fachräume so zu gestalten, wie wir sie angedacht hatten ging leider nicht. Daher gab es einen Schnitt im gesamten Gebäudekomplex. Zunächst hatten wir nur einen Haupteingang und zwei Notausgänge. Es sind jetzt mehr geworden und das hat Auswirkungen auf die Räumlichkeiten gehabt. Deshalb wurde es anders als geplant..“
TP: „Wie sehen Sie die Zusammenarbeit der Schule mit der Gemeinde?“
Herr Hogg: „Sehr gut. Herr Dr. Klinger hat etwas gemacht, das die Gemeinde auf Jahre hinaus belasten wird, weil andere Projekte in den Hintergrund treten müssen und das ist schon eine große finanzielle Herausforderung für die Gemeinde und alle hoffen, dass der Zuspruch aller Gemeinden drum herum groß sein wird.“
TP: „Wollen Sie Lehrern und Schülern zum Abschluss unseres Interviews eine Botschaft mitgeben?“
Herr Hogg: „Seid einfach positiv und ich wünsche der ganzen Realschule, dass sie in Zukunft negativ` sind. Ihr wisst, was ich meine!“
TP: „Wir bedanken uns ganz herzlich für das sehr informative Interview und ihre Zeit, die Sie sich für uns genommen haben?“
Herr Hogg: „Es hat mich sehr gefreut, dass ihr mich besucht habt. Zu einem Interview nehme ich mir immer wieder gerne Zeit. Liebe Grüße an die gesamten Schülerinnen und Schüler und das Lehrerkollegium mit der Schulleitung.“